Vorsätze und wie du sie am besten einhältst

09.01.2018

Und jährlich grüßt das Murmeltier…!

Bill Murray steckte bereits 1993 in der Zeitschleife fest, die ihn dazu brachte all die schlechten Angewohnheiten über Bord zu werfen und als neuer Mensch einen neuen Abschnitt im Leben zu beginnen.

Doch obwohl die meisten diesen Klassiker gesehen – und vor allem auch die Moral der Geschichte verstanden - haben, passiert auch uns jedes Jahr das Gleiche: Wir machen uns Vorsätze für ein neues, besseres Kapitel unseres Lebens pünktlich zum Jahreswechsel – und können uns zu Frühlingsbeginn kaum noch daran erinnern, was genau wir eigentlich ändern wollten.

Lediglich 8% der Menschen sollen laut einer Umfrage ihre Ziele tatsächlich erreichen. Statistisch gesehen, schneiden wir also alle ganz schön schlecht ab.

Wie hält man Vorsätze ein?

Vorsätze entstehen im Kopf; wenn wir nun eine Liste all unserer Vorsätze zusammenstellen, ist es fast so, als ob jemand stärkeres und mächtigeres (nämlich unser eigenes Gehirn) uns sagen würde, was wir zu tun und zu lassen haben – regelmäßiger zum Sport gehen, mehr Geld sparen und überhaupt erfolgreicher im Leben sein.

Auf lange Sicht ist dieser Druck kontraproduktiv: Uns geht die Luft aus, die Motivation geht flöten und vor lauter Frust über unser Versagen, fallen wir in ein Stimmungstief. Wie also entrinnt man der alljährlichen Zeitschleife des schlechten Gewissens und wird zu einem der elitären acht Prozent?

1. Formuliere deine Ziele genau

Für die meisten steht als erstes auf der Liste: „Ich werde endlich fit“.

Was genau soll das aber bedeuten? Soll es ein bestimmtes Gewicht oder eine Kleidergröße sein? Willst du zehn Kilometer am Stück laufen können oder möchtest du mühelos dreißig Liegestütz schaffen?

Nur wer ganz genau weiß, wohin er will, kann Schritte in die richtige Richtung gehen. Wir bei everfits können dir helfen, diese Ziele zu erreichen! Denn Disziplin bei körperlichen Aktivitäten unterstützt zudem auch deine Leistung und dein Durchhaltevermögen im Alltagsleben.

2. Werte deinen Fortschritt aus

Frei übersetzt: „Nur was messbar ist, kann verbessert werden“ ist ein Zitat des Ökonoms Peter F. Drucker, das unseren Erfolg ausschlaggebend beeinflussen kann. Erst wenn wir uns bewusst sind, wo wir gestartet haben, sehen wir wie weit wir gekommen sind.

Das ist vor allem hilfreich, wenn man das Gefühl hat nur sehr kleine Schritte oder gar Rückschritte zu machen. Wer sich im Klaren ist, was bisher geleistet wurde, dem fällt es leichter seine Bemühungen wieder gezielter einzusetzen und dem eigenen Vorsatz dadurch ein Stück näher zu kommen.

3. Sei geduldig mit dir selbst

Fortschritt ist nur selten linear. Manche erreichen ihren ersten Etappensieg in Windeseile, um sich später mit Kleinigkeiten aufzuhalten. Andere wiederum brauchen ein bisschen länger, um den Motor zum Laufen zu bringen und quälen sich durch die anfänglichen Anforderungen, um dann den erlösenden Durchbruch zu erleben.

Wer langfristig etwas verändern möchte, sollte eine realistische Zielsetzung üben und sich nicht von den üblichen verdächtigen Niederlagen davon abbringen lassen.

Klar, kann ich mir meine Laufschuhe anziehen und sagen: „In einer Woche steigere ich mich von 5 auf 15 km Rennstrecke!“; der Frust lässt hierbei allerdings nicht lange auf sich warten, wenn das Ziel eben doch nicht erreicht wird.

Auch im Job oder anderen Lebensaspekten sind kleine, erreichbare Ziele der Schlüssel für eine lange Ausdauer auf dem Weg zum Erfolg.

4. Erzähl Freunden und Familie von deinen Zielen

Unterstützung im sozialen Umfeld ist für einen jeden von uns lebenswichtig; vor allem in Hinblick auf Selbstverwirklichung und -akzeptanz.

Zu Beginn ist es oftmals schwer, sich jemandem über Vorstellungen und Wünsche mitzuteilen, vor denen man fürchtet diese womöglich nicht erreichen zu können.

Doch wer jemanden als Unterstützung an seiner Seite hat, kann seine Chancen auf das Erreichen seiner Ziele dramatisch erhöhen. Einen Verbündeten, den man mit zum Sushi-Kochkurs nimmt oder einen Trainings-Buddy, der einem auch Mal hilft den Hintern hochzukriegen, wenn mal wieder alles im Argen ist.

5. Plane deinen Tagesablauf

Jeder hat schon einmal gesagt „Ich habe keine Zeit“ etwas zu tun. Doch vielmehr geht es darum, sich die Zeit aktiv zu nehmen. Tagtäglich treffen wir Entscheidungen darüber, ob wir Zeit für einen Kaffee und ein Stück Kuchen haben, oder ob wir uns lieber die Jacke überschmeißen und eine Runde spazieren gehen.

Um beispielsweise sportlichen Ambitionen gerecht zu werden, verdient die Trainingseinheit genauso einen Kalendereintrag wie die Vorlesung oder das Teammeeting, das man auch nicht so einfach abblasen kann. Doch natürlich auch das Ausmisten des Dachbodens oder die Steuererklärung können so bewusst in den Tag integriert werden.

Behandle deine Neujahrsvorsätze wie Arzttermine; denn die ändert man auch nicht nur wegen eines Schweinehundes.

6. Ein bisschen ist besser als nichts

Haben wir nicht alle Momente mit der gefährlichsten „Alles oder Nichts“ Einstellung? „Nachdem ich jetzt schon Pommes gegessen habe, kann ich mir jetzt auch noch ‘nen Nachtisch bestellen!“ gefolgt von „Jetzt hab ich heute sowieso schon geschlemmt, dann kann ich auch nächste Woche erst mit der Diät anfangen“.

Die Wahrheit ist: Der Unterschied zwischen etwas tun und gar nichts tun ist riesig!

Du schaffst es heute nicht eine ganze Stunde zu trainieren? Dann gib in den 20 Minuten, die du hast, Vollgas. Und wenn du schon 20 Minuten gemacht hast, dann kannst du auch 30 Minuten machen. Und wenn du schon 30 Minuten geschafft hast – tja, dann kannst du auch direkt 45 Minuten durchziehen. Und wenn du…!

Wir wissen alle, was damit gemeint ist (-;

Doch jeder noch so kleine Aufwand ist besser als gar keiner!

7. Geb nicht auf!

Es geht nicht darum, wie oft du hingefallen bist; sondern wie oft du wieder aufstehst, um weiter zu machen. That’s it.

 

Fazit

Die Vorsätze für's neue Jahr wirklich durchzuziehen ist schwierig. Aber am Ende geht es nicht allein nur um die Willenskraft, sondern vielmehr darum, die richtigen Fähigkeiten, Ausführungsstrategien und Geduld zu üben, die einen unweigerlich zum Erfolg führen.

Wir sehen uns dann im Dezember 2017 – bei den anderen acht Prozent (-:

 

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