Doping für deinen Alltag - Teil 1 von 2

20.10.2016

Jeder weiß es: Wer sich sportlich betätigt, fühlt sich rundum wohl. Doch Beruf, Privatleben und der innere Schweinehund machen es einem nicht leicht, diese simple Aussage am eigenen Leib zu erfahren. Wie also integriert man Sport in seinen Alltag, um seine Befindlichkeit zu verbessern? Und warum eigentlich fühlen sich Menschen tatsächlich besser, wenn sie regelmäßig Sport machen? Wir klären euch auf und verraten euch die ultimativen Motivationstipps.

Mythos Glückshormone – Sind Endorphine für unser Wohlbefinden nach dem Sport verantwortlich?

Was machen diese Endorphine jetzt eigentlich genau? Grundsätzlich sind Endorphine körpereigene Morphine, die primär zur Schmerzlinderung / -unterdrückung beitragen und zudem unser Hungergefühl, unsere Sexualhormone und unsere Stimmung beeinflussen. Hergestellt wird Endorphin in der Hypophyse und im Hypothalamus, die im Wechselspiel unsere vegetativen Vorgänge steuern. In Notfallsituationen aktiviert sich die Ausschüttung und hilft beispielsweise bei starken Schmerzen durch einen Unfall oder Ähnliches, jenen Schmerz zu unterdrücken und Extremsituationen erträglicher zu machen. Jedoch konnten diese Hormone nur im Blut nachgewiesen werden; ins Hirn sollen sie also gar nicht gelangen. Endorphine haben also eigentlich gar nichts damit zu tun, dass wir uns nach dem Sport so gut fühlen.

Dafür spielen andere Botenstoffe eine große Rolle: Weitere Hormone wie Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin werden in größeren Mengen vom Körper während des Sports hergestellt und können unter Umständen zu einer Art „Rausch“ führen. Viele Läufer berichten immer wieder von jenem Zustand, der als „Runners High“ bezeichnet wird, der im Zusammenhang mit unserem Hormoncocktail und den immer wiederkehrenden Bewegungsabläufen auftritt. Denn gerade die gleichbleibenden, rhythmischen Bewegungen sollen einen positiven Effekt auf die Psyche haben und werden beispielsweise deshalb gern bei verschiedensten Trauma-Therapien eingesetzt. 

Tricks für deine Motivation

Gute Laune nach dem Sport klingt in der Theorie schön und gut, doch nur bei regelmäßigem Training tritt der Effekt tatsächlich auf. Für viele Menschen ein gefühlt unerreichbares Ziel – doch eben nur gefühlt. Tatsächlich ist es einfacher, als einem der innere Schweinehund weismachen möchte.  

Wie also integriert man Sport in seinen Alltag?

Auch wir können aus persönlicher Erfahrung sprechen, denn ja auch unsere Faulheit kann manchmal grenzenlos sein. Und trotzdem können wir sagen: Es ist mehr als nur möglich! Mit ein paar Tipps und ein bisschen Eigenüberlistung sollte jedem das Glücksgefühl zuteil werden – und wird gesundheitlich davon auf ganzer Linie profitieren.

1. Selfmade Stressabbau

Du hattest den nervigsten Tag aller Zeiten? Egal, ob deine Kollegen dich haben hängen lassen, deine Kids dir zu Hause das Ohr abkauen oder deine bessere Hälfte heute definitiv die schlechtere Hälfte war: Nutze all diese negativen Gedanken und Energien und hau sie im Training raus. Powere dich so richtig bei einer intensiven Trainingseinheit aus, und gib der schlechten Laune eines auf die imaginäre Mütze. Durch das Kanalisieren all jener „Aggressionen“ lernt dein Körper, wohin der seelische Stress gehört und vor allem wie er ihn abbauen kann. Durch die gesteigerte Konzentration an Noradrenalin werden Neurotransmitter im Körper aktiviert, die den Stresspegel regulieren und sorgen gleichzeitig für mehr Motivation, Aufmerksamkeit und geistige Leistungsfähigkeit.

2. Glückshormone, Klappe die Zweite

Nach dem theoretischen Teil kommt der praktische: Fakt ist, nach der Sporteinheit fühlt man sich rundum wohl, weil man etwas für sich selbst getan hat. Wichtig dabei ist vor allem das Richtige mindset. Treibe Sport für dich und nur für dich allein. Treibe keinen Sport, um primär in die kleinere Jeans zu passen oder um es jemandem zu beweisen, sondern um eine Plattform zu schaffen, dich selbst neu zu erschaffen. Der Knackpo und der flache Bauch kommen dann von ganz allein und die Glückshormone schlagen Purzelbäume. Dein Selbstbild und Selbstwertgefühl werden dadurch positiv beeinflusst; denn wer sich gut fühlt, sieht auch gut aus.

Und genau das ist es was wir auch bei everfits leben. Es geht primär um den Sport. Sport ist viel mehr als nur Sport. Sport ist eine Lebenseinstellung! Das man nebenbei noch ein paar Kilos verliert passiert eher nebenher.

 

Weitere Tipps folgen im Teil 2: Doping für deinen Alltag - Teil 2 von 2

 

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