5 Vorteile - Outdoor Fitness im Winter!

10.01.2017

Wir verraten dir fünf Vorteile, die das Training draußen bei kaltem Wetter hat. Also Ohren auf!

Es ist kalt. Das wissen wir bereits, denn dieses Mistwetter schlägt jedes Jahr um dieselbe Zeit zu. Aber deshalb das Leben auf Pause stellen?

Das tun leider viele Menschen. Ist dir schon einmal aufgefallen wie viele Leute im Sommer draußen joggen sind? Und jetzt denk mal drüber nach wie viele Jogger du im Winter siehst. Eben, so ungefähr niemanden. Aber wo sind die ganzen Jogger hin? Sind sie auf der Couch? Im Fitnessstudio? Im Winterschlaf?

Das ist schon irgendwie komisch. Klar, das Wetter ist scheiße, aber deshalb aufhören zu leben? Komm schon, es gibt schlimmeres als kaltes Wetter. Um genau zu sein ist kaltes Wetter gar nicht schlecht und ein Training draußen im Winter sogar sehr gesund.

Nein, wir veräppeln dich nicht! 

1. Raus aus dem Zombieland

Vitamin D ist nicht nur essenziell für unsere Gelenke und Knochen, sondern beeinflusst es auch unsere Laune.

Im Winter leiden viele Menschen an einem Vitamin-D-Mangel. Kein Wunder, dass so viele schlecht gelaunte Zombies während der kalten Jahreszeit herumkriechen. Es gibt aber ein Heilmittel und das nennt sich Sonnenlicht. Trifft Sonnenlicht auf die Haut, regt das die Vitamin-D-Produktion in unserem Körper an. So kann man einem Vitamin-D-Mangel entgegenwirken und die Laune steigt wieder.

Aber halt mal! Im Winter ist der Himmel so grau und bewölkt, da kommt doch gar kein Sonnenlicht durch… Doch kommt es, zumindest mehr Sonnenlicht als in geschlossenen Räumen. Das heißt also für dich raus, Sonne tanken und mit der neu gewonnenen guten Laune aus dem Zombieland fliehen.

Schön und gut, aber was ist, wenn du keine Zeit hast zu trainieren so lang es draußen hell ist? Ab zum nächsten Punkt!

2. Energiekick Frischluft

Du kannst also nur abends trainieren, wenn es schon dunkel ist und willst aber trotzdem aus dem Zombieland entkommen? 

Kein Problem, denn das Training draußen macht auch Sinn, wenn es schon dunkel ist.

Zum einen belebt die Bewegung an der frischen Luft deinen Kreislauf und zum anderen regt es die Durchblutung an. Außerdem wirst du bei einem Training draußen mit einer extra Portion Sauerstoff versorgt. Das führt dazu, dass wir uns nach einem Training an der frischen Luft lebendiger und energiegeladener fühlen. Auch kannst du so viel mehr Leistung bringen und das nicht nur während dem Sport, sondern auch im Alltag.

Jeder, der schon einmal draußen an der frischen Luft Sport gemacht hat, weiß wie gut man sich nach so einem Training fühlt. Und das macht nicht nur glücklich.

3. Schluss mit Erkältung

Erkältet sein nervt. Aber es hilft ja nichts, das ist ebenso im Herbst und Winter. Oder?

Das muss eben nicht sein. In der kalten Jahreszeit lieben wir es uns in kuschlig aufgeheizten Räumen aufzuhalten. Am liebsten den ganzen Tag. Lüften mögen wir auch nicht, weil dann die kalte Luft reinkommt. Verständlich, dass wir es gerne warm haben.

Das Problem mit den warmen, geschlossenen Räumen ist jedoch, dass nicht nur wir uns wohl fühlen, sondern auch Bakterien und Viren. Das wär eigentlich auch gar nicht so schlimm, da unser Körper natürliche Abwehrmechanismen hat wie zum Beispiel unsere Schleimhäute. Unser Körper ist schon echt klasse :). Jedoch wird durch die trockene und warme Luft die Schleimbildung gehemmt. Und das ist nicht gut… gar nicht gut.

Kühle Luft dagegen regt die Schleimbildung an. Erkältungsviren und andere Krankheitserreger bleiben am Schleimfilm kleben und werden so abgewehrt. Kühle, frische Luft stärkt also unser Immunsystem.

4. Ständig dieses Frieren

Kalte Füße, kalte Hände, kalte Nasenspitze... Kommt dir das auch bekannt vor? Das kann einen echt auf die Palme bringen! Was hilft? Jeder weiß es: Wechselduschen ist gesund und härtet ab! Man kann so also dem ständigen Frieren entgegenwirken. Aber dafür wirklich jedes Mal unter der Dusche das kalte Wasser aufdrehen und in eine Schockstarre verfallen? Und dabei geht es doch viel leichter!

Nämlich mit einem Outdoor-Training bei kalten Temperaturen. Durch den Temperaturwechsel, Aufenthalt in warmen Räumen und Training draußen bei kalten Bedingungen, gewöhnt sich unser Organismus besser an die unterschiedlichen Temperaturverhältnisse. Und das ist nicht nur gesund, sondern setzt auch die Abhärtung ein. So kommen wir leichter durch den Winter. Bye, Bye Frieren, Bibern und Zittern.

5. Erhöhter Kalorienverbrauch

Tatsächlich ist das Training im Winter effektiver. Warum? Dafür gibt es zwei Gründe.

Zum einen haben wir bei einem Training bei kalten Wetterbedingungen einen erhöhten Energieverbrauch, um so unsere Körpertemperatur zu erhalten. Dies bedeutet wiederum ein höherer Kalorienverbrauch. Du verbrauchst also mehr Kalorien, wenn du bei kalten Wetterbedingungen draußen trainierst, als wenn du drinnen in einem kuschligen Raum trainierst, auch wenn du das gleiche Training absolvierst. Genial oder?

Zum anderen laufen wir bei einem Training draußen an der frischen Luft auf unebenen Wegen. Mit jeder Unebenheit, die wir ausgleichen, trainieren und verbessern wir unsere Koordination und Geschicklichkeit. Zudem werden viele kleine Muskeln, vor allem im Fuß, beansprucht, die wir sonst eher selten trainieren.

Fazit

Das dürften doch mehr als genügend Gründe sein dich davon überzeugt zu haben, dass das Outdoor-Training im Winter und bei niedrigen Temperaturen gesund ist.

Und wenn du jetzt noch immer nicht überzeugt bist und dir denkst „Nein, egal. Mich bringt hier nichts raus vor die Tür“. Dann denk doch mal an das Gefühl nach dem Training. Du hast anfangs vielleicht keine Lust, aber dann gehst du doch raus. Du kämpfst dich durch Wind und Wetter. Du kämpfst dich durch das Training. Wie fühlst du dich danach? Brutal! Also raus mit dir!

 

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